PayPal-Betrug: Aktuelle Maschen und Schutzmaßnahmen
Phishing-Welle aktiv
Aktuell sind massenhaft gefälschte PayPal-E-Mails im Umlauf, die zur „Verifizierung" Ihres Kontos auffordern. Klicken Sie keine Links in verdächtigen E-Mails an — loggen Sie sich immer direkt über paypal.com ein.
Die häufigsten PayPal-Betrugsmaschen
1. Phishing-E-Mails
Täuschend echte E-Mails fordern zur Bestätigung Ihrer Zahlungsdaten auf. Die Links führen zu nachgebauten PayPal-Seiten, die Ihre Login-Daten abgreifen. Prüfen Sie immer die Absenderadresse und loggen Sie sich nur über die offizielle Website ein.
2. Dreiecksbetrug beim Online-Kauf
Ein Betrüger verkauft einen Artikel, den er nicht besitzt. Er lässt den echten Verkäufer an Sie liefern und zahlt diesen mit gestohlenen Daten. Sie erhalten die Ware, aber der Originaleigentümer fordert das Geld zurück.
3. Die „Freunde und Familie“-Falle
Verkäufer bitten um Zahlung per „Freunde und Familie", um Gebühren zu sparen. Bei Problemen greift dann kein Käuferschutz — Ihr Geld ist verloren.
4. Gefälschte Zahlungsbestätigungen
Käufer senden gefälschte PayPal-Bestätigungsmails, die eine erfolgte Zahlung vortäuschen. Prüfen Sie den Zahlungseingang immer direkt in Ihrem PayPal-Konto — nie über E-Mail-Links.
So schützen Sie Ihr PayPal-Konto
- Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren (SMS oder Authenticator-App)
- Einzigartiges Passwort verwenden, das Sie nirgendwo sonst nutzen
- E-Mail-Benachrichtigungen für jede Transaktion aktivieren
- Niemals auf Links in E-Mails klicken — immer direkt paypal.com aufrufen
- Bei Verkäufen: Ware erst nach bestätigtem Zahlungseingang im Konto versenden
- Bei Käufen: Immer „Waren und Dienstleistungen" wählen
Ihre Rechte bei PayPal-Betrug
Bei unautorisierten Transaktionen haftet PayPal nach § 675u BGB mit maximal 50 € Selbstbeteiligung, sofern Sie den Vorfall unverzüglich melden. Melden Sie den Betrug innerhalb von 180 Tagen im Konfliktlösungscenter.
Tipp: Strafanzeige erstatten
Erstatten Sie zusätzlich Strafanzeige bei der Polizei. PayPal kooperiert mit Strafverfolgungsbehörden und eine Anzeige erhöht die Chancen auf Aufklärung und Erstattung.